Das Babytagebuch

Baby's erster Brei

Die gängige Lehrmeinung sieht vor, dass Kinder sechs Monate lang voll gestillt werden und danach mit der ersten Breimahlzeit Normalerweise ist der erste Brei ein Karottenbreimittags beginnen. Beachten Sie bitte, dass Bücher und Ratgeber zwar sinnvoll sein können, es wäre aber falsch, sich gänzlich nach Büchern zu richten.

Auch Babys haben schon ihre ganz eigenen Vorstellungen und Wünsche. Manche Babys zeigen durch ihre Unzufriedenheit vielleicht schon mit drei oder vier Monaten, dass Ihnen die Milch nicht mehr reicht. Manche Babys zeigen dann bereits ein Interesse an Nahrung, wenn die Eltern essen. Andere Babys sind auch nach neuen Monaten noch glücklich mit Mamas Milch und weigern sich beharrlich, den Mund aufzumachen. Lassen Sie sich nicht verunsichern und hören Sie auf Ihr Kind. Lehrmeinungen ändern sich immer wieder. So weisen neue Studien darauf hin, Kinder, die bereits mit vier Monaten Beikost bekommen würden, wären sogar allergieresistenter als andere Kinder. Wichtig ist, dass es Ihnen und Ihrem Kind mit der Entscheidung gut geht.

Genau das Gleiche gilt für die Entscheidung, ob Mama selbst kocht oder Breigläschen kauft. Manche Babys bevorzugen sogar Gläser, andere essen beide, manche Kinder essen nur selbstgekochte Breie. Es gibt bereits für Babys tolle Rezepte. Im Grunde können Sie die verschiedensten Gemüsesorten pürieren und Ihr Baby kosten lassen.

Achten Sie nur darauf, im ersten Lebensjahr  keine oder nur sehr wenige Gewürze zu verwenden. Babys Geschmacksnerven sind mit den neuen Angeboten auch ohne Gewürze mehr als bedient. Für die Reifung der Gehirnzellen bietet es sich an, etwas Rapsöl hinzuzufügen. Empfohlen wird mittags mit Karottenbrei zu beginnen. Sie können aber auch abends mit Kartoffelbrei anfangen. Testen Sie, was Ihr Baby annimmt.

Die im Supermarkt erhältlichen Breie sind von der Qualität her normalerweise durchweg unbedenklich. Hier ein Testergebnis von Stiftung Warentest.

Bei der zweiten Mahlzeit sollten Sie eine Milch-Getreidemahlzeit anbieten, entweder selbst gekocht oder sehr beliebt auch die Getreidebreie zum Beispiel von Alnatura zum Einrühren. Auch Obst lässt sich prima püriert als Zwischenmahlzeit anbieten.

Mit der Zeit, wird Ihr Kind immer mehr Essen austesten wollen, bis es ganz selbstverständlich am Familienessen teilnehmen kann.

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